Die Kirche liegt östlich des Stadtkerns von Vodnjan. Die Legende besagt, dass sich auf diesem Platz im 12. Jh. zuerst eine kleinere Kirche, die der Heiligen Maria von der Quelle geweiht war, befand, neben der 1292 der hl. Antonius von Padua innehielt und neben welcher er ein kleines Kloster gründete. Hier stand einst eine so große Wasserzisterne, dass die Mönche auch die Umgebung mit Wasser versorgen konnten. Das bestehende Gebäude wurde 1615 rekonstruiert und erweitert, worüber eine, auf der Vorderseite der Kirche sich befindende, in Stein gemeißelte Inschrift zeugt. Dies ist eine Wallfahrtskirche, die von den Franziskaner-Minoriten geführt wurde. Der Überlieferung nach hatte man hier 1294 mit dem Nazareth Haus angehalten, als man dieses von Trsat nach Loreto transportierte. Die Kirche ist ein einschiffiges Bauwerk mit verlängerter Apsis und erhöhtem Presbyterium. An die Westfassade der Apsis wurde eine Sakristei angebaut.

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Die Kirche ist einzigartig, denn in ihr stehen acht holzgeschnitzte Altäre aus dem 17. Jahrhundert. Die Altäre wurden demontiert, um wiederhergestellt zu werden und warten immer noch auf die Restaurierung, um wieder in ganzer Pracht zu erstrahlen. Die Vodnjaner haben der Madonna gelobt, dass sie jedes Jahr eine Wallfahrt am Ostermontag unternehmen, wenn sie dafür von Infektionskrankheiten und Epidemien verschont bleiben.