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Am Ortsrand von Peroj befindet sich die Kirche des Hl. Stefans, welche interessant ist wegen ihrem hohen kunstgeschichtlichem Wert aber auch wegen den Veränderungen in der jüngeren Vergangenheit. Diese Kirche wurde im Zeitraum vom 7. bis ins 11. Jahrhundert gebaut. Im Jahre 1657, als die Ortschaft Peroj von Montenegrinern besiedelt wurde, wurde diese Kirche vernachlässigt. Im Jahre 1834 als die Kirche des Hl. Spiridon geweiht wurde hatten die damaligen österreichischen Behörden die Kirche des Hl. Stefans verkauft. Aus der Kirche wurde ein Wirtschaftsgebäude, welche der Länge nach in drei Teile unterteilt wurde und drei Besitzer erhielt. Bis ins Jahr 2000, als die Stadt Vodnjan der neue rechtmäßige Besitzer wurde, benutze man die Räumlichkeiten als Stall oder Scheune für Heu. In der ursprünglichen Struktur handelte es sich um eine einschiffige Kirche welche ausgeprägt länglich war, ausgesttatet mit drei viereckigen Apsiden an der Ostseite. Im Zeitraum zwischen 2008 und 2013 wurden an der Kirche Restaurierungsarbeiten durchgeführt und inzwischen wurde sie wieder zum geweihten Kulturobjekt. Im inneren der Kirche fand man mehrere Bilder, Fresken, ein Relief und ein gemauertes Grab welches quer aufgestellt wurde und zwar vor der Türe durch die man durch den Glockenturm ins Kirchinnere gelang. 

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